Plattdeutsch

Plattdeutsch ist  die angestammte Sprache des deutschen Nordens, die aber leider immer weniger Menschen bei uns sprechen.  Da sie aber zu unserer Kultur und Tradition gehört, die wir gerne pflegen möchten, wird an der DGS Am Struckteich schon seit Jahren Plattdeutsch von zwei „Muttersprachlerinnen“ unterrichtet: entweder innerhalb des Deutsch-, Musik- und  Heimat-Welt-und Sachunterrichts oder in freiwilligen Arbeitsgemeinschaften. Ganz regelmäßig nehmen wir am Plattdeutschen Vorlesewettbewerb teil und waren in den letzten Jahren auch auf Regional - bzw. Kreisebene erfolgreich.

Ab dem Schuljahr 2014/15 unterstützt das Bildungsministerium unsere Schule als eine von anfangs 27 (inzwischen 41) Schulen im ganzen Land mit 8 Stunden zusätzlich für ein freiwilliges Niederdeutschangebot. So kommen alle Klassenstufen in den Genuss eines freiwilligen Niederdeutschangebots.

 

Geplant ist am 18.5 2020 eine Gastvorstellung der Niederdeutschen Bühne Schwerin mit dem Klassenzimmer Stück: Hannes - der kann es . Ein Stück auf hoch - und plattdeutsch.  Wir werden sehen, ob es wie geplant stattfinden kann und werden hier informieren.

Die Vorführung der Zarpener Grundschüler : "Dat Geisterhuus"  musste aufgrund der aktuellen Situation abgesagt werden. Wir werden hier informieren, wann wir das nachholen können.

 

7.3.2020 Plattdüütsch op´n Scheersbarg

Zum 40. Mal gab es das Spielgruppentreffen auf dem Scheersberg bei Flensburg in der dortigen internationalen Bildungsstätte.Schulklassen und Theatergruppen zeigten Stücke, Sketche und Probenausschnitte auf plattdeutsch. Acht unserer Kinder und vier ehemalige Schülerinnen waren mit ihren Eltern dort und haben über 7 Stunden von neun Gruppen plattdeutsches Theater gesehen und an zwei Aufführungen mitgewirkt. Zum einen spielten sie noch einmal ihr Workshop-Ergebnis "Papageno" und als Schulgruppe "Dat Geisterhuus" von Hans - Otto Meier vor. Dabei war für die Schülerinnen und Schüler besonders aufregend, dass der Autor des Stückes anwesend war. Trotz des langen Tages und der weiten Fahrt waren sich alle einig, dass es ein ganz besonders lohnendes Ereignis war. 

 

28.2.-1.3.2020 18.Theaterwarksteed för Kinner

Freitag Nachmittag wurden acht unserer Schulkinder und vier Ehemalige von ihren Eltern in Fahrgemeinschaften zum Scheersberg bei Flensburg gefahren. Sie studierten unter der Leitung von Frau Bachmann und Frau Retzlaff eine wunderschöne Inszenierung des Stückes "Papageno" ein. Dieses, an die Zauberflöte angelehnte Stück, wurde den abholenden Eltern am Sonntag schon präsentiert. Alle waren erstaunt, was man "op platt" natürlich, in so kurzer Zeit so toll auf die Bühne bringen kann. Die 50,-€ Beitrag für das Wochenende konnten zur Hälfte von der Kulturstiftung und zur anderen Hälfte aus der "Plattdeutsch-Kasse" übernommen werden.

 

 

Schölers leest Platt - Plattdeutscher Vorlesewettbewerb 2019/20


Alle zwei Jahre findet in Schleswig-Holstein der plattdeutsche Vorlesewettbewerb „Schölers leest Platt" statt, an dem unsere Schule stets teilnimmt.

Bisherige Schulsieger bzw. Schulsiegerinnen waren im Schuljahr

2015/16     Beeke Schlieker

2017/18     Janne Wulf

2019/20     Julian Hartkopf

Auch in diesem Jahr beteiligten sich Schülerinnen und Schüler unserer 3. und 4. Klassen an diesem Wettbewerb. Fleißig übten die Mädchen und Jungen die vorgegebenen Texte, was nicht einfach war. Denn von ihnen spricht niemand mehr Plattdeutsch zu Hause. Im Januar war es soweit: Zunächst wurden Klassensieger ermittelt, danach der oder die Schulsieger/in.

Nach eifrigem Üben trugen drei Kinder der Jury, bestehend aus Frau Rieck, Frau Schiprowski, Frau Feddersen, sowie drei Mitgliedern der Zarpener Plattenspeeler die vergnüglichen plattdeutschen Geschichten vor.

Nach kurzer Beratung war sich die Jury sicher: Dieses Mal hatte es Julian Hartkopf von allen Vorlesern am besten gemacht! Mit dem lebendigen Vortrag überzeugte er im Ausdruck, der Lesefertigkeit und der plattdeutschen Aussprache. Auf Platz zwei landete Carolin Strawe und auf Platz drei Jette Koslowski .
Zur Belohnung gab es für alle Urkunden und für Julian ein plattdeutsches Buch.
Nun ging es für ihn noch weiter: Frau Feddersen meldet den Schulsieger an den Schleswig-Holsteinischen Heimatbund, der diesen Wettbewerb ausrichtet. Gespannt warten alle, wohin es in der nächsten Runde, dem Landschaftsentscheid gehen wird, bei dem Julian unsere Schule vertreten sollte.

K. Feddersen ( Beauftragte für Niederdeutsch) 26.1.2020


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Plattdeutscher Vorlesewettbewerb geht in die 3. Runde!!!


Im Februar war es soweit! Julian und auch Frau Feddersen flatterten Briefe aus der Stadtbücherei rein in Wahlstedt auf den Tisch. Dort sollte nun am 19. Februar 2020  die nächste Runde im Plattdeutschen Vorlesewettbewerb „Schölers leest Platt" stattfinden: der Landschaftsentscheid. Sechs Kinder aus verschiedenen Grundschulen, die allesamt in ihren Schulen Schulsieger geworden waren, traten gegeneinander an, um den Landschaftssieger oder die Landschaftssiegerin zu ermitteln. Julian Hartkopf aus der Klasse 4b war einer von ihnen. Er hatte in der Zwischenzeit weiterhin fleißig geübt.Würde es noch einmal gelingen? Würde er auch diese Hürde schaffen und anschließend in die nächste Runde zu kommen?
Als er als dritter aufgerufen wurde, um seinen Text der Jury und dem Publikum vorzulesen, war ihm keine Aufregung anzumerken. Seine Mutter, sein Großvater und Frau Feddersen, die mitgefahren waren, drückten ganz fest die Daumen. Es gelang ihm, die Geschichte lebendig, ausdrucksvoll vorzutragen. Geschafft! Aber auch die anderen Kinder hatten fleißig geübt und konnten ihre Texte zum Besten geben. Schließlich waren auch sie Schulsieger. Als alle gelesen hatten, zog sich die Jury zur Beratung zurück. Das würde schwer werden! In der Zwischenzeit stärkten sich die Besucher mit Kaffee, Saft und Keksen. Schließlich wurde die Entscheidung bekannt gegeben: Julian hatte einen guten 3. Platz „erlesen". Siegerin wurde eine Schülerin aus Kaltenkirchen die ihren Text wirklich beeindruckend vorgetragen hatte.
Julian war mit sich zufrieden, was er auch wirklich sein kann!!
Wir sind schon gespannt auf den nächsten Vorlesewettbewerb im Herbst 2021. Wer dann wohl an der DGS Schulsieger im Plattdeutschlesen wird??


K. Feddersen (Beauftragte für Niederdeutsch an der DGS Am Struckteich)

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Adventscafes im Dezember

Am 4. und 11. Dezember trugen die Theaterspieler der DGS mit Frau Rieck und Frau Schiprowski zur Auflockerung der Adventscafes in Heilshoop und Zarpen bei. Mit der Unterstützung von Frau Brekenkamp am Keyboard trugen sie Lieder und Gedichte vor. Besonders freuten sie sich darüber, dass es hinterher von der Dorfgemeinschaft Heilshoop und Einzelpersonen Gelder für die Plattdeutschkasse gab, die für weitere Aktionen ( z.B. Scheersberg Theaterwarksteed) genutzt werden.

 

Oktober 2019

Besuch des Ohnsorg-Theaters . Vom ersten Geld der Kulturstiftung des Kreises Stormarn machten die Kinder der plattdeutsch Gruppe Klasse 3 und 4 und auch einige ehemalige Schüler einen Ausflug zum Ohnsorg Theater Hambuirg. Nachdem sie das Stück "Emil und die Dedektive" angeschaut hatten , durften sie mit den Schauspielrn sprechen. danach kamen wir in den Genuss eines workshops mit der Theater Pädagogin Frau Bardosch, in dem die Kinder wichtige Dinge des darstellenden Spiels auf der großen Bühne des Ohnsorgs "op platt" ausprobieren durften.

 

12.7.2019 :     Wir haben 1000,-€ von der Kulturstiftung des Kreises Stormarn für das Projekt "Niederdeutsches Theater" an der DGS Am Struckteich Zarpen aus dem Förderprogramm "Schule und Kultur" erhalten . darüber freuen wir uns sehr!



Besuch Ohnsorg Theater am 12.10.2017

Tüdelig in´n Kopp – Als Oma seltsam wurde

Wer kennt es nicht? Das legendäre Ohnsorg Theater in Hamburg – natürlich am Heidi Kabel Platz.

Viele Kinder der plattdeutsch Gruppe der DGS Am Struckteich in Zarpen haben die Plattdeutsch Kurse der Schule schon seit der ersten Klasse besucht. Und weil sie nun schon so viel verstehen und sich in diesem Schuljahr in einer gemischten Gruppe aus Dritt- und Viertklässlern auch im Plattdeutsch Kurs an zwei Tagen in der Woche in Sketchen und kleinen Theaterstücken versuchen wollen, besuchten sie heute das Ohnsorg Theater in Hamburg.

Um 7.40 Uhr trafen sich die Kinder ( Bennet Serfezi, Mika Glaw, Kyra Clasen,Ive Steen, Lona Hein, Lars Kristandt,Justus Rieck, Luca Rohr,Sina Sachau,Janne Wulf und Piet Jendrasiak) mit   ihrer Lehrerin Tanja Schiprowski und Frau Schoer als Begleitung  in Reinfeld am Bahnhof und dann ging es direkt nach Hamburg. Da das Ohnsorg Theater inzwischen direkt am Hauptbahnhof liegt, war es auch super zu erreichen.

Von 9.00  - 10.00 Uhr zeigte das Theater in ihrem kleinen Studio „ Tüdelig in´n Kopp – Als Oma seltsam wurde“ eine Inszenierung in platt- und hochdeutsch nach dem Bilderbuch von Ulf Nilsson und Eva Eriksson, in der auf kindgerechte Weise das Thema „Demenz“ nähergebracht wurde.

Die Oma ( Edda Loges) und der Enkel ( Christopher Weiß)  verstanden es mit viel Herzlichkeit die Kinder zu begeistern. Auch auf der Bühne gab es durch ein interessantes, mit vielen liebevollen Kleinigkeiten bestücktes Bühnenbild viel zu entdecken. Da die Oma ihr Geld überall versteckte und der Enkel es bewachen musste, wurden auch die Zuschauerkinder aktiv und halfen mit, sich Verstecke zu merken. Worte wie „Schietbüddel“ ( als Kosewort) oder de Neihkist ( die Nähkiste) oder keneen(keiner) kannten die Kinder aus dem Unterricht, in dem Frau Rieck und Frau Schiprowski auf diesen Besuch vorbereiteten.

Auf der Rückfahrt waren sich die Kinder einig: der Besuch hatte sich gelohnt und ein Mädchen meinte : Wie gut, dass ich wieder „Plattdeutsch“ gewählt habe.